Deutschland singles statistik. Statistiken zum Thema Singles | Statista


Montag, Doch Sie sagen, den modernen Single gibt es so nicht Die Frage ist eher: Wie oft kommt er vor?

Singles in Deutschland – Lifestyle-Trend oder traurige Bilanz?

Bislang galt der Single als Prototyp der Moderne. Manche meinen, Singles sind Zeitpioniere, die etwas vorleben, deutschland singles statistik in Zukunft noch viel mehr Menschen nachmachen werden.

Es gibt den Single-Typ, allerdings ist er nicht so verbreitet, dass wir sagen müssten, wir leben bereits in einer Single-Gesellschaft. Das ist Unfug. Wie hoch ist Ihrer Ansicht nach der Anteil der Singles?

  • Veröffentlicht von V.
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Um etwas über sie auszusagen, muss man erst mal die Familien anschauen. Wie viele davon gibt es?

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Die amtliche Statistik sagt: In Bayern sind es 1,4 Millionen Familien mit im Haushalt lebenden minderjährigen Kindern — über minderjährige Kinder ist Familie nämlich statistisch definiert. Diese Relation ist übrigens in etwa auch auf andere Bundesländer übertragbar.

Würden wir jetzt auch noch junge Erwachsene, die — zum Deutschland singles statistik studienbedingt — in einer anderen Stadt leben, aber finanziell abhängig von den Eltern sind, zu den Familien zählen, dann würden wir bei den Familien auf eine noch höhere Zahl kommen.

Und auf eine kleinere Zahl von Menschen, die nicht in einem Familienverband leben, also als Singles gelten. Die Familienbildung erfolgt bei single hagen jungen Menschen heute etwas später. Deshalb verweilen junge Leute, die sich noch in der vorfamiliären Phase befinden, etwas länger in diesem Stadium, werden verhalten männer flirten in der Statistik als typische Singles erfasst.

Können das theoretisch auch junge Leute sein, die schon eine feste Partnerschaft führen? Das tut sogar die Mehrheit der bis Jährigen! Und knapp die Hälfte davon lebt wiederum in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft. Übrigens zerlegt deutschland singles statistik Statistik solche nichtehelichen Lebensgemeinschaften in zwei Einzelhaushalte, selbst dann, wenn ein Kind da ist.

Die Missverständnisse über Singles sind also durch die ungenaue amtliche Statistik bedingt? Hauptsächlich, aber manche Sozialwissenschaftler nehmen dann diese Daten der Haushaltsstatistik, um ihre populären Thesen zur Single-Gesellschaft zu stützen.

Singles in Deutschland

Können Sie die Ergebnisse erläutern? Auch hier ist es sinnvoll, den Begriff Single enger zu fassen, als deutschland singles statistik in der amtlichen Statistik geschieht, in der jeder Einzelhaushalt automatisch als Single-Haushalt gilt.

Wie haben Sie die älteren Singles definiert? Allein lebend, in den letzten fünf Jahren keine feste Partnerschaft, kein Kind vorhanden. Und auch bei den Tausend stellte sich dann heraus: Die waren nicht immer das, was man unter einem Single verstehen würde. Da gab es beispielsweise alte Herren, die ein Leben lang mit ihrer Mutter zusammengelebt hatten.

Berlin ist Single-Hauptstadt, in Bayern bleibt man am längsten allein

Also eher Muttersöhnchen als moderne Singles? In jedem Fall Menschen, die von ihrer Lebensweise und Lebenseinstellung her alles andere sind als das, was man unter einem modernen Single verstehen würde! Der Personenkreis, der amtlich als Single erfasst ist, besteht deutschland singles statistik überwiegend aus ganz jungen und ganz alten Menschen? Bei der Single-Diskussion werden aber diese Einpersonenhaushalte ohne Differenzierung argumentativ angeführt.

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Dieses Missverständnis hatte Auswirkungen — Singles werden mit Mini-Packungen und Single-Partys umworben, deutschland singles statistik gibt eine ganze Industrie, die sich auf sie konzentriert.

Vieles davon ist aber ja deutschland singles statistik danebengegangen.

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Vor kurzem sah deutschland singles statistik in Berlin einige riesige Wohnkomplexe, die für Single-Haushalte gedacht waren, und die stehen jetzt mehr oder minder leer oder mussten für andere Zwecke vermietet werden. Da muss man vorsichtig sein: Wenn eine Studentin von Bamberg nach München kommt, sucht sie sich eben eine kleine Wohnung. Aber vielleicht ist sie kein Single in dem Sinne, da ihr Freund in Bamberg geblieben ist und die beiden in drei Jahren eine Familie gründen wollen.

Wichtig wäre es, Singles im dynamischen Lebensverlauf zu betrachten: Die Single-Lebensform kann ja durchaus in deutschland singles statistik Phasen des Lebensverlaufes auftreten, unterschiedlich kurz oder lang sein. Als Übergangsphase zwischen dem Scheitern der einen und dem Beginn deutschland singles statistik nächsten festen Beziehung, etwa drei Jahre später?

In der Regel sind die Single-Phasen bei jungen Erwachsenen deutschland singles statistik. Single-Dasein ist da mehrheitlich ein temporäres Phänomen. Wie gering ist der Anteil der echten, klischeegerechten Singles? Gibt es dazu Zahlen? Laut der amtlichen Statistik leben in Bayern etwa 15 Partnervermittlung christa appelt der Bevölkerung in Einpersonenhaushalten.

Und es gibt auch Untersuchungen, allerdings keine repräsentativen, die besagen, dass etwa ein Viertel der bis jährigen Singles diese Lebensform von Anfang an so geplant und realisiert hat. Die Krux ist nur: Um das herauszufinden, müsste man Längsschnittuntersuchungen anstellen, aber davon gibt es in Deutschland singles statistik nur sehr wenige.

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Also greift man immer wieder auf Momentaufnahmen zurück, inklusive der Daten aus der Volkszählung und dem Mikrozensus. Zur Single-Diskussion habe ich aber noch einen Einwand: Man muss sich fragen, ob diejenigen, die tatsächlich als Single leben, diese Lebensform freiwillig angestrebt haben oder sie ganz im Gegenteil als Konsequenz von Lebensumständen praktizieren, und die Betreffenden gar keine anderen Alternativen haben, als so zu leben. Was ergibt Ihre Forschung zu dieser Frage?

Ein Beispiel: Es zeigte sich aber, dass sich nur 14 Prozent aus freien Stücken für diese Lebensform entschieden hatten.

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Die Lebensform allein erziehend war also durch Lebensumstände verursacht, die die Betreffenden übrigens oft als sehr problematisch ansahen.

Die Vertreter der empirischen Sozialforschung weisen immer wieder darauf hin, dass aus der Haushaltsstatistik im Hinblick auf die Zahl der Singles falsche Schlussfolgerungen gezogen werden. Konkrete Untersuchungen gibt es aber sehr wenige. Deshalb sind die erwähnten Untersuchungen so wichtig, weil sie harte Argumente zur Gesamtdiskussion liefern: Es stimmt nicht, dass wir in einer Single-Gesellschaft leben!

Dagegen stellen wir immer wieder fest, dass die Familie eine hohe Wertschätzung erfährt, auch bei jungen Leuten. Also keine Single- sondern eine familiär orientierte Gesellschaft? Früher ist man davon ausgegangen, dass sich die Familie mit dem Auszug der Kinder auflöst.

Nun stellen wir fest, das stimmt gar nicht. Sowohl das familiäre Kommunikationsnetz als auch die Familie als Solidargemeinschaft bleiben bestehen. Wie sieht das aus? Zunächst einmal unterstützen Eltern erwachsene Kinder noch lange Zeit. Gegenseitige Unterstützung wird auch später reaktiviert, bei Hilfe- und Pflegebedarf.

Engere Verwandtschaft erweist sich dann als ungeheuer tragfähig. Wegen der höheren Lebenserwartung sind deutschland singles statistik zwischenzeitlich drei, vier Generationen miteinander vernetzt. Ob verheiratet oder nicht, ob unter deutschland singles statistik Dach oder allein lebend, ist da nicht mehr die zentrale Frage.

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